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Diagnostik

Unter Diagnostik versteht man die genaue Zuordnung von Befunden – diagnostischen Zeichen oder Symptomen – zu einem Krankheitsbegriff.

 

Kompetenzen Diagnostik

 

RehaClinic verfügt über ein umfassendes apparativ-diagnostisches Angebot:

 

Aktivitäts- und Ruhephasen werden in der Schlafmedizin über einen Zeitraum von 14 Tagen bis 28 Tagen erfasst. Das kleine Messgerät wird wie eine Armbanduhr über 24 Stunden am Handgelenk getragen und erfasst den natürlichen Lebensrhythmus.
Durch standardisierte Umfangmessungen der Extremitäten können über eine Volumenberechnungsformel die Extremitätenvolumina berechnet und im Therapieverlauf beurteilt werden. Der Perometer dient dem gleichen Zweck. Die beiden Messverfahren geben eine schlüssige Aussage über das Extremitätenvolumen.
Mit Hilfe dieser nicht-invasiven Therapie- und Trainingsmethode lassen sich unbewusst ablaufende Körperfunktionen (wie Atmung, Muskelspannung, Pulsfrequenz etc.) mittels elektronischer Geräte und Sensoren messen und aufzeichnen.
Der Test wird auf der Rundbahn, dem Laufrad oder auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Im Ausdauersport kann so die höchstmögliche Belastungsgrenze festgestellt werden.
Mittels CW Doppler kann einfach und schnell Eindruck über die Venen- oder Arterienfunktion gewonnen werden.
Mit dieser Ultraschalluntersuchung kann man die Gefässe sowie den Blutfluss in diesen Gefässen darstellen.
Dabei handelt es sich um eine ultraschallbasierte Untersuchungstechnik, mit deren Hilfe der Herzmuskel und seine Klappen genau beurteilt werden können. Es lassen sich Herzgrösse und -funktion sowie die Beschaffenheit und Funktionalität aller vier Herzklappen darstellen. Blutflüsse im Herzen können durch Zuschalten eines farbcodierten Dopplersignals genau analysiert werden. Auf Grund von umschriebenen Wandveränderungen können Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Herzkranzgefässe gemacht werden.
Mit dem Ruhe-EKG erfolgt die Ableitung der elektrischen Herzaktivität nach standardisiertem Muster. Ein Ruhe-EKG bietet einen ersten Anhalt über den bestehenden Herzrhythmus und kann Hinweise auf akute Erkrankungen des Herzmuskels geben (Herzinfarktdiagnostik).
Die Elektrophysiologie ist ein Teilbereich der Neurophysiologie, die sich mit der elektro-chemischen Signalübertragung im Nervensystem befasst. Methoden sind z. B. Elektroenzephalographie (EEG), die Elektromyographie (EMG) oder Elektroneurographie (ENG).
Unter kontinuierlicher körperlicher Belastung wird ein EKG (siehe unten) abgeleitet. Die Beobachtung mittels EKG erfolgt bis zur Erreichung der Leistungsgrenze und in der anschliessenden Ruhephase. So lassen sich Aussagen zur Leistungsfähigkeit, zu Durchblutungsstörungen des Herzens oder zu Rhythmusstörungen machen.
Mit Hilfe eines nasal eingeführten Endoskops werden Schluckversuche mit halbfester Kost, Flüssigkeit und fester Kost durchgeführt und beurteilt.
Die Patientin oder der Patient atmet über ein Mundstück in ein Gerät namens Spirometer aus. Das Spirometer misst z. B. die Kraft und die Menge der ausgeatmeten Luft. Störungen in den Atemwegen können so festgestellt werden und es wird möglich, Krankheiten früh zu erkennen und zu behandeln.
Laboranalysen (von Blut, Urin etc.) sind eine wichtige Grundlage der gesamtheitlichen Diagnosestellung.
Ein kleines Gerät, das am Körper getragen wird, misst über 24 Stunden in vorprogrammierten Abständen den Blutdruck der Patientin oder des Patienten und zeichnet ihn zusammen mit Herzfrequenz und Uhrzeit auf. Die Messdaten werden im Anschluss auf einen Computer übertragen und vom Arzt ausgewertet. Diese Methode erlaubt eine viel genauere und sicherere Einstellung von Bluthochdruck und kann auch zum Nachweis zu tiefer Blutdrücke verwendet werden. Auch lässt sich damit der sogenannte «Weisskittelbluthochdruck» nachweisen und eine nicht erforderliche blutdrucksenkende Medikation kann vermieden werden.
Die Hirnströme und ein Videosignal werden über 24 Stunden kontinuierlich aufgezeichnet. Die Untersuchung dient der Abklärung von nächtlich auftretenden Anfällen und damit verbundenen Schlafstörungen. Aufgrund des hohen Aufwandes wird die Methode nach einem Routine-EEG oder einem Schlafentzugs-EEG eingesetzt.
Hier wird mit Hilfe eines kleinen tragbaren Recorders, der über 24 Stunden getragen wird, der Herzrhythmus kontinuierlich aufgezeichnet. Die Patientin oder der Patient kann durch Drücken eines Knopfes signalisieren, wann er eine Unregelmässigkeit verspürt hat. Bei der anschliessenden Auswertung am Computer können so schwerwiegende Rhythmusstörungen erkannt und in der Folge entsprechend behandelt werden.
Sie wird zum Beispiel bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit eingesetzt. Multipler Schlaf-Latenz-Test (MSLT) und Pupillographie dienen der Untersuchung der Tagesschläfrigkeit. Multipler Wachbleibetest (MWT) überprüft die Fähigkeit, während des Tages wach bleiben zu können. Vigilanztests überprüfen die Reaktionsfähigkeit.
Die Neuroangiologie mit extra- und intrakraniellem Farbduplex / Doppler befasst sich mit der Diagnosebehandlung von Gefässerkrankungen des Gehirns (Schlaganfall) und des Rückenmarks.
Die Bestimmung des Knöchelarmindexes ermöglicht es, Hinweise auf eine Durchblutungsstörung zu erhalten. Mittels Oszillographie kann seitensynchron einen Lokalisation erfolgen. Die farbkodierte Duplexsonographie ist eine Ultraschalluntersuchung, mit der man die Gefässe und den Blutfluss in den Gefässen zeigen kann.
Diese umfangreichste Form der Schlafuntersuchung erfasst kontinuierlich unterschiedliche Körperfunktionen während der gesamten Nacht und ermöglicht die objektive Diagnose von Schlafstörungen. Die Ableitung erfolgt in einem Schlaflabor und wird durch einen Schlafmediziner nach eingehender Voruntersuchung veranlasst.
Diese einfache Untersuchungsmethode erlaubt eine Abklärung des obstruktiven Schlafapnoesyndroms in der gewohnten Schlafumgebung der Patientin oder des Patienten. Kontrolliert wird unter anderem Atmung, Sauerstoffversorgung und Körperlage. Die Auswertung und Befundbesprechung erfolgt am nächsten Tag im schlafmedizinischen Zentrum.
Weit verbreitetes bildgebendes Verfahren, bei dem ein Körper oder Körperteil durchstrahlt wird. Die Röntgenbilder geben Aufschluss über Anomalien im Körper.
Zur Kontrolle eines implantierten Herzschrittmachers oder Defibrillators benötigt man ein spezielles Programmiergerät, mit dem schmerz- und kontaktlos ein Auslesen der Schrittmacherinformationen möglich ist. Damit ist – ähnlich wie bei einem Langzeit-EKG- eine kontinuierliche Rhythmuskontrolle möglich. Aber es können auf diesem Weg auch die eingestellten Parameter ausgelesen und im Bedarfsfalle angepasst werden. Jede Schrittmacherfirma hat dabei ihr eigenes Programmiergerät zur Abfrage der eigenen implantierten Devices. RehaClinic verfügt am Standort Bad Zurzach über Programmiergeräte von allen in der Schweiz aktiven Schrittmacherfirmen und ist somit in der Lage eine lückenlose Nachkontrolle zu gewährleisten.
Mit Hilfe der Ultraschalldiagnostik (Sonografie) können innere Organe und deren Blutversorgung untersucht und dargestellt werden.